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Geschichte

Aus der Chronik
 
Dieser Ort hat eine ähnliche Entwicklungsgeschichte wie Kossa zu verzeichnen. Hier siedelten um Christi Geburt die Hermunduren. Diese wurden durch Slawen abgelöst und diese wurden wiederum im 10.Jahrhundert durch die deutsche Ostexpansion vertrieben. Der ursprüngliche Name von Durchwehna stammt aus der Zeit der Slawen. „Droga“ bedeutete soviel wie Talweg. Es folgten noch weitere Namen: 1346 – „Torquine“; 1385 – „Strochwehe“, 1394 – „Trochewene“. Aus diesem Namen entwickelte sich der heutige Name „Durchwehna“.


Der Kirchenbau in Durchwehna deutet auf die Slawenzeit hin. Ein besonders geformter Stein, der sich nach oben hin verjüngt, auf der Südseite der Kirche, wird laut Meinung von Experten als Kultstein der Slawen gedeutet. Der Baustil der Kirche deutet auf romanisch hin und zeigt am Verlauf der Wände, dass diese in mehreren Etappen erbaut worden sei muss.
                                                                

1702 wird die Pechhütte in Durchwehna erstmals urkundlich erwähnt.  In Familienbesitz der Familie Schlobach war sie mehrere Jahrhunderte. 1900 wurde sie zu Ehren von Friedrich Schlobach in „Friedrichshütte“ umbenannt. Ihm gelang 1830 die Produktionssteigerung von Kienöl um das 20-Fache. Kienöl, auch Pech genannt, wurde aus Wurzelholz durch trockene Destillation in doppelwandigen, hohen gemauerten Schwelöfen erzeugt. Es diente zum Abschmieren von Wagenachsen, Abdichten von Booten, Auspichen von Fässern, zum Tränken von Netzen.

Im Jahr 1815 ging Durchwehna von Sachsen zu Preußen über.
Durchwehna war durch Lehnsbrief der Adelsfamilie von Spiegel zugesprochen. Noch heute erinnert der Name der längst ausgedienten Wassermühle daran, die den Namen Spiegelmühle trägt. 

Quelle: Auszug aus der Chronik von Kossa/Durchwehna

Ein dunkles Kapitel der Geschichte aller Deutschen 
war der 2. Weltkrieg und die damit einhergehenden Greueltaten. 
So berichtet eine Dokumentation, 
welche von Schülern des 
Albert-Schweitzer-Gymnasium Bad Düben
im Jahr 1996 erstellt wurde, über den 
Todesmarsch französischer Häftlinge 1945
Neu-Staßfurt - Annaberg/Erzgebirge, 
welcher auch durch die Gemeinden
Durchwehna und Kossa führte.
                                                                 
                                                                           
mm

Ansichten vom heutigen idyllischen Landleben in Durchwehna:

Durchwehna bietet Wohnen im Grünen

Rehe ganz in der Nähe vom Dorf

Pferdekoppeln sieht man öfter

Hier geht's
zum "Katzenbuckel" und zum "Gänseteich"

Ein guter Platz zum Feiern

Sie genießen die Ruhe am Mittag

Ein origineller Spielplatz für die Jüngsten: 

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