Geschichte
Touristenführer an Mühle Fiehn Ortseingang aus Richtung Görschlitz
Aus der Chronik
Die Siedlung, der man im Laufe der Geschichte die Namen Uthusin, Uthusen und Authausen gegeben hat, lag nach mündlichen Überlieferungen aus einer vergangenen Chronik ursprünglich im Tal zwischen Pressel und dem heutigen Authausen. Wüstungen, die entstanden sind in den Zeiten der Auseinandersetzungen zwischen Sorben und Deutschen oder in den Wirrungen vieler Kriege, die auch zwischen Saale und Elbe stattgefunden haben, sind teilweise mit ihrem Namen erhalten geblieben. Der Name ist nach der Verwüstung der Siedlung aus dem Tal mit auf die Höhe in den Schutz der Kirche und des Klostergutes an den heutigen Standort der Gemeinde umgezogen.
Authausen wurde im Jahre 1637 von der Pest und dem 30-jährigen Krieg derart heimgesucht, dass es alle Einwohner verlor. Durch Neusiedlung stieg die Einwohnerzahl von Authausen bis zum Jahr 1800 wieder auf 540 Einwohner. Dieser betrieben Viehzucht, auch Holz – und Bretterhandel nach Leipzig.
Denkmal für die Gefallenen
Mahnung und Erinnerung an die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges gebietet das Kriegerdenkmal in Authausen.
Blick von Mühle Ludwig auf Authausen
Die LPG Pflanzenproduktion Schwarzbach Nord mit 6500 ha umfasste Authausen, Pressel, Görschlitz, Kossa, Durchwehna, Tornau, Schwemsal, Söllichau, Laußig, Pristäblich und Bad Düben.Die Werkstätten in der Orten wurden auf die Instandsetzung bestimmter Technik spezialisiert. Zum Teil überalterte Technik erforderte hohen Reparaturaufwand. Hoch ausgelastet im Schichtbetrieb, war es besonders bei Traktoren möglich, dass die Motoren während ihrer Lebenslaufzeit bis sechsmal ausgetauscht wurden.
Quelle:Herbert Klepel 1.4.2004